Im südlichen Leichendorf entsteht ein Ensemble, das mehr ist als die Addition seiner Teile: Die kleinteilige Setzung der Baukörper formt ein neues Ortsteilzentrum – offen, durchgrünt und autofrei. Die heterogene Anordnung nimmt Bezug auf die bestehende Dorfstruktur und stärkt sie in ihrer historischen Identität.
Trotz einer deutlichen Erhöhung des Wohnflächenangebots bleibt der Maßstab vertraut. Die gestaffelte Körnung, das Spiel der Volumina und die Orientierung an vorhandenen Dachneigungen ermöglichen eine hohe bauliche Dichte, bei gleichzeitiger Integration in das gewachsene Umfeld.
Großzügige Grün- und Freiflächen verbinden die Häuser zu einem offenen Gefüge. Der Verzicht auf oberirdische Stellplätze – möglich durch eine gemeinsame Tiefgarage – schafft Raum für Aufenthaltsqualität, Spiel und Regenwassermanagement.
Die Architektur übersetzt regionale Bautraditionen in eine zeitgemäße Formensprache. Kompakte Baukörper mit Satteldach, bodentiefe Fenster und großzügige Außenräume – Balkone, Terrassen, Dachgärten – bieten einen hohen Wohnwert bei effizienter Flächennutzung.
Mit Wohnungsgrößen zwischen 45 und 100 m² richtet sich das Angebot an eine breite Bewohnerschaft. Die Grundrisse sind funktional, flexibel und bezahlbar – realisiert im Rahmen des genossenschaftlichen Gedankens.